Di, 09.08.2016

Früher war alles anders.

40 Jahre Thermamax.

40 Jahre Thermamax

Seit vier Jahrzehnten beherrscht Thermamax hohe Temperaturen

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens werfen wir auch dieses Mal einen interessanten Blick zurück. Während es im letzten Newsletter um die Anfangszeit und die allgemeine Entwicklung von Thermamax ging, können Sie heute erfahren, wie sich die Herausforderungen und Aufgaben in einzelnen Bereichen verändert haben.

1996 arbeiteten die meisten der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch in einer 600 m2 großen Halle, wo Feststoffisolierungen von Hand auf Motoren aufgebracht wurden. Acht Mitarbeiter teilten sich Vertrieb, Auftragsabwicklung und Einkauf, während die Konstruktionsabteilung aus einem Mitarbeiter bestand. 

Peter Cappellucci, heute Leiter der Abteilung F&E, Umwelt- und Energiemanagement-Beauftragter und zuständig für Arbeitssicherheit, kam 1996 zu Thermamax und erinnert sich: „Der Maschinenpark war zu diesem Zeitpunkt sehr übersichtlich und eher bescheiden ausgestattet.“ 1998 projektierte er die neue Laseranlage. Dabei traf er auf Vorbehalte wie „So neumodische Sache brauche mer nät – die Stanz iss doch noch gut!“ An den Ansprüchen der Kunden ging jedoch kein Weg vorbei. 

Diese waren allerdings nicht immer deutlich formuliert. Frank Weiland,Projektleiter im Vertrieb, kam 2003 zu Thermamax und erinnert sich: „Die Kundenanforderungen waren oft wenig detailliert, manchmal gab es nur Temperaturangaben oder die Aussage: ‚An dieser Stelle ist es zu heiß’. Arbeitstechnisch waren wir Allrounder.“

Die Herausforderungen sind über die Jahre gewachsen: Heute hat sich der Wettbewerb massiv verstärkt. Frank Weiland stellt fest: “Alles muss immer schneller, schneller und schneller gehen, Entwicklungszeiten werden verkürzt. Es geht nicht mehr um Euros, es geht um den letzten Cent hinter dem Komma.“ Und um größtmögliche Kundennähe. Roman Fester erklärt: „Die Mitarbeiter sind nach größeren Kunden oder Märkten aufgeteilt, so dass sie feste Ansprechpartner sind und bei Bedarf direkt für unsere Kunden da sind. Konstruktion und Vertrieb wissen, was der Kunde braucht und können so passende Produkte entwickeln ohne unnötige Schleifen zu drehen.“

Auch der Bereich Forschung und Entwicklung blickt auf große Veränderungen zurück. Peter Cappellucci: „Bereits 2004 haben wir das erste F&E-Labor mit einem integrierten Heißgasprüfstand eingerichtet, um unsere Produkte zu optimieren.“ Thermografien wurden als wesentlicher Schritt bei der Abnahme der Produkte eingeführt. Heute haben sich die Prüfstände und das Labor zum ausgewachsenen F&E Zentrum entwickelt.

Alle Aktivitäten im Unternehmen sind heute prozessorientierter, strukturierter und miteinander vernetzt. Die einzelnen Abteilungen sind intern sowohl Kunde als auch Lieferant. Umso mehr kommt es auf die Einhaltung definierter Prozesse an, denn riesige Datenmengen müssen verarbeitet und gepflegt werden.

Die geplante Einführung von SAP macht es uns noch leichter, den Kundenanforderungen aus aller Welt Rechnung zu tragen.

Die Thermamax ist heute ein global agierendes Unternehmen, das ihrer Kernaufgabe treu geblieben ist: Understanding Temperature.